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Gemeins. Antrag zur Tagesordnung B/BV

Recherche, Aufarbeitung und Präsentation zum Frauenarbeitslager

02698-26

⚪ Ergebnis eingetragen 14.10.2026 · 7.Sitzung des Ausschusses für Klimaschutz, Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen · überweisen

✦ KI-Zusammenfassung

Die Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und der SPD haben einen Antrag gestellt, die Tagesordnung der Bezirksvertretung Innenstadt-West für die Sitzung am 9. September 2026 zu ergänzen. Gegenstand des Antrags ist die Recherche, Aufarbeitung und Präsentation zum ehemaligen Frauenarbeitslager an der Huckarder Straße 111, das zwischen Oktober 1944 und März 1945 als Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald fungierte.

Der Antrag sieht vor, dass die historischen Hintergründe dieses Ortes untersucht und öffentlich aufbereitet werden, um die Erinnerungskultur in Dortmund zu stärken. Das Lager befand sich auf dem Gelände bzw. in der Nähe der ehemaligen Geschossfabrik der Dortmund-Hörder-Hüttenverein AG. Dort waren zeitweise etwa 700 bis 750 weibliche Häftlinge untergebracht, die überwiegend aus Polen, der Sowjetunion und anderen europäischen Ländern stammten. Die Insassinnen, unter denen sich auch Kinder und Jugendliche befanden, leisteten Zwangsarbeit in der Rüstungsproduktion. Die Unterbringung erfolgte in einem Gebäude mit vergitterten Fenstern, das über einen unterirdischen Gang mit der Fabrik verbunden war.

Die Antragstellerinnen fordern, den Vorgang an den Rat und die zuständigen Ausschüsse weiterzuleiten. Ziel ist es, den Ort als sichtbaren Erinnerungsort zu erhalten und die Dokumentation von Krieg, Zwangsarbeit und den Verbrechen des Nationalsozialismus zu ermöglichen.

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