Wasserstoffstrategie
✦ KI-Zusammenfassung
Die Wirtschaftsförderung Dortmund erläutert in ihrer Stellungnahme die Integration der Wasserstoffthematik in bestehende Konzepte wie den Masterplan Energiezukunft und das Handlungsprogramm Klima-Luft 2030. Eine eigenständige Strategie wird nicht als notwendig erachtet, da die Bearbeitung sektorenübergreifend erfolgt.
Hinsichtlich der Infrastruktur wird ab dem Zeitraum 2031/2032 eine Leitung des Kernnetzes durch die OGE im Dortmunder Osten erwartet. Parallel dazu prüft DONETZ die technische Möglichkeit, das bestehende Gasnetz weiterzunutzen. Bei den Innovationsstandorten ist der Abschluss der Entwurfsplanung für den „CleanPort“ für Februar 2026 vorgesehen, während der Aufbau des „Energiecampus“ frühestens im Jahr 2028 nach der IGA 2027 beginnen soll. Für das Jahr 2026 ist zudem die Fortführung der Westfälischen Wasserstoffkonferenz sowie die Ausrichtung eines Tages des Hy.Summit.Rhein.Ruhr in Dortmund geplant.
Im Bereich der regionalen Zusammenarbeit wird auf die Erweiterung des H2-Klimaschutznetzwerks/Energiewende Ruhr durch den Regionalverband Ruhr hingewiesen, welches den Fokus verstärkt auf kommunale Fragen der Energiewende legt. Die Dortmunder Hafen AG ist Mitglied im Verein EcoPort 813, der neben anderen Unternehmen auch den Port of Rotterdam umfasst. Aktuell wird eine Machbarkeitsstudie zur Untersuchung von Anknüpfungspunkten für den Ammoniak-Transport via Binnenschiff über den Kanal nach Dortmund erstellt. Ein Antrag auf EU-Förderung für ein „Hydrogen Valley“ im Jahr 2025, an dem sich Dortmund mit dem Hafengebiet beteiligte, war nicht erfolgreich. Der Austausch zwischen den fünf großen Wasserstoffnetzwerken im Rhein-Ruhr-Raum wird jedoch fortgesetzt. Die Verwaltung weist darauf hin, dass unklare wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen und fehlende Förderkulissen derzeit finale Investitionsentscheidungen in Infrastruktur und Innovation erschweren.
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Beratungsfolge
- 24.06.2026zur Kenntnis genommen
- 29.04.2026zur Kenntnis genommen
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