Psychologische Beratungs- und Unterstützungsangebote für Schüler*innen
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat im Rahmen einer Stellungnahme auf eine Anfrage der Fraktion Bündnis90/Die Grünen + Volt zum Sachstand der psychologischen Beratungs- und Unterstützungsangebote für Schülerinnen und Schüler in Dortmund reagiert. Die Schulpsychologische Beratungsstelle (SPBS) führt dazu aus, dass bereits vielfältige Angebote zur Verfügung stehen. Ein reiner Ausbau der Kapazitäten wird seitens der SPBS kritisch betrachtet, da bestehende Möglichkeiten von den Zielgruppen nicht immer genutzt werden. Als Gründe für eine unzureichende Inanspruchnahme werden mangelndes Wissen über die Angebote, unzureichende Bekanntmachungen, Vorbehalte gegenüber psychologischer Beratung, hohe Zugangsvoraussetzungen wie Sprachbarrieren oder Wartezeiten sowie personelle und zeitliche Ressourcenengpässe an den Schulen angeführt.
Das Beratungsangebot der SPBS richtet sich an alle Dortmunder Schulen und verfolgt einen systemisch-lösungsorientierten Ansatz, der Schülerinnen, Schüler, Sorgeberechtigte und Lehrkräfte einbezieht. Neben regulären Beratungsprozessen werden auch niedrigschwellige Kurzberatungen per Telefon angeboten. Die Fachstelle Schulabsentismus ist ebenfalls erreichbar. Zur Verbesserung der Sichtbarkeit der Angebote empfiehlt die SPBS eine verstärkte Nutzung digitaler Kanäle und sozialer Medien, wofür jedoch spezifische Fachkompetenzen erforderlich seien.
Die SPBS übernimmt eine Lotsenfunktion und arbeitet mit einem Netzwerk aus städtischen und nicht-städtischen Kooperationspartnern zusammen, wie etwa dem Kontakt- und Beratungsverbund für schulmüde und schulverweigernde Jugendliche. Während die Aufgaben der SPBS neben der Beratung auch Fortbildung und Schulentwicklung umfassen, liegt die Verantwortung für die Sichtbarkeit der Angebote an den Schulen.
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Beratungsfolge
- 25.02.2026zur Kenntnis genommen
- 04.02.2026zur Kenntnis genommen
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