Biodiversitätsstrategie, hier: Vertragsnaturschutz in Dortmund
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Die SPD-Fraktion hat im Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen eine Bitte um Stellungnahme zur Umsetzung des Vertragsnaturschutzes im Rahmen der Biodiversitätsstrategie eingereicht. Im Zentrum der Anfrage steht die Frage, warum das Beratungsangebot der Biologischen Station Kreis Unna | Dortmund für das Dortmunder Stadtgebiet nicht in Anspruch genommen wird, während die Station Landwirtinnen und Landwirte im Kreis Unna sowie in der Stadt Hamm berät.
Die Fraktion bittet die Verwaltung um Auskunft darüber, welche Stellen derzeit die Dortmunder Landwirtschaft bei Fragen zur Biodiversität auf landwirtschaftlichen Flächen unterstützen. Zudem wird nach der Bewertung der Verwaltung zum Instrument des Vertragsnaturschutzes als Unterstützung der Biodiversitätsstrategie gefragt. Ein weiterer Aspekt der Anfrage betrifft die finanziellen Rahmenbedingungen. Hierbei geht es um die potenziellen Kosten für die Stadt Dortmund bei einer Einführung des Vertragsnaturschutzes sowie um den Umfang der verfügbaren Fördermittel für die Landwirtschaft.
Die Begründung der Anfrage hebt hervor, dass die Nutzung landwirtschaftlicher Flächen für den Schutz der Artenvielfalt von Bedeutung ist. Es wird auf die Rahmenrichtlinie des Landes Nordrhein-Westfalen verwiesen, die eine Honorierung naturschutzgerechter Bewirtschaftung vorsieht, wobei die Kosten zu einem Großteil durch das Land und die EU getragen werden. Die Fraktion sieht die Notwendigkeit einer fachkundigen Beratung bei der Antragstellung, um die Potenziale der Biodiversitätsstrategie in Dortmund auszuschöpfen.
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Beratungsfolge
- 14.10.2026zur Kenntnis genommen
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