Arbeitsmarktintegration von Alleinerziehenden in Dortmund
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Beantwortung einer Anfrage der Fraktionen Linke, Tierschutz, Bündnis90/Die Grünen und SPD befasst sich mit der Arbeitsmarktintegration von Alleinerziehenden in Dortmund. Für das Jahr 2025 wurden statistisch 15.325 Alleinerziehenden-Haushalte erfasst, wovon 90,4 Prozent weiblich geführt werden. Mit Stand Juni 2026 sind 3.580 Alleinerziehende arbeitslos gemeldet, wobei 3.275 Personen Leistungen nach SGB II und 305 Personen nach SGB III beziehen. Im März 2026 waren 1.576 Personen in einem Beschäftigungsverhältnis, konnten ihren Lebensunterhalt jedoch nicht eigenständig sichern. Zudem beziehen 121 Personen Leistungen aufgrund einer Schwerbehinderung.
Zur Unterstützung existieren Angebote des Jobcenters, die Arbeitsgruppe Frauenförderung sowie Kooperationen zwischen Familienbüros, Kita-Sozialarbeit und freien Trägern. Für den 29. September 2026 ist die Veranstaltung „Be Careful“ geplant.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Weiterentwicklung des Projekts „Eulen & Lerchen“ des Mütterzentrums, welches durch die Wirtschaftsförderung und das Jugendamt unterstützt wird. Das Projekt adressiert die Betreuung in Randzeiten, um Herausforderungen durch Schichtdienst zu begegnen. Es wird vorgeschlagen, das Projekt auf weitere Zielgruppen und Betriebe auszuweiten und eine Zusammenarbeit mit dem Jobcenter zur Förderung der Arbeitsmarktintegration zu prüfen. Zur Verbesserung der Chancen sollen flexible Betreuungsplätze, angepasste Öffnungs- und Ferienzeiten sowie familienfreundliche Arbeitsbedingungen wie Teilzeit oder Homeoffice gefördert werden. Zudem sollen die Kooperation mit Unternehmen, Qualifizierungsangebote in Fachkräftemangelberufen sowie die individuelle Beratung und das Jobcoaching beim Wiedereinstieg ausgebaut werden.
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Beratungsfolge
- 08.09.2026zur Kenntnis genommen
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