Altersarmut
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung beantwortet in der vorliegenden Vorlage der SPD-Fraktion die Anfrage zum Thema Altersarmut. Laut Bericht des Sozialamtes bezogen zum Stichtag 31.12.2025 insgesamt 10.002 Personen Leistungen der Grundsicherung im Alter außerhalb von Einrichtungen. Im Jahr 2025 wurden für 852 Personen erstmals Leistungen bewilligt. Bezogen auf die antragsberechtigte Bevölkerung ab 66 Jahren und zwei Monaten entspricht dies einem Anteil von rund 8,5 %.
Zur Verbesserung der Erreichbarkeit werden die Arbeit der zehn Sozialbüros sowie die Angebote der Seniorenbüros erläutert. Geplante Maßnahmen umfassen die Übersetzung von Flyern und Formularen in einfache Sprache, die Ausweitung des Videodolmetscherdienstes sowie die Vorbereitung einer präventiven Ansprache von Personen vor Renteneintritt ab 2027. Zudem prüft die Stadtverwaltung die Entwicklung eines virtuellen Bürgerbüros.
Der Planungsbestand sieht zudem die Entwicklung präventiver Hausbesuche für Menschen ab 75 Jahren sowie die Prüfung eines Social-Prescribing-Angebots zur Förderung der sozialen Teilhabe vor. Um Zugangshemmnisse für Frauen zu berücksichtigen, werden Informationsveranstaltungen in einem nicht stigmatisierenden Rahmen sowie Außensprechstunden in Begegnungsstätten, Mütter- und Familienzentren oder Räumen von Migrantenorganisationen vorgeschlagen. Eine stärkere Vernetzung mit frauenspezifischen Beratungsstrukturen, wie der Gleichstellungsstelle, wird angestrebt. Ein konkreter Zeitpunkt für die Umsetzung dieser Maßnahmen ist derzeit noch nicht absehbar.
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Beratungsfolge
- 23.06.2026zur Kenntnis genommen
- 28.04.2026überweisen
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