Ausbau öffentlicher Ladeinfrastruktur von Elektrofahrzeugen in Gewerbegebieten
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung nimmt in einer Stellungnahme zum Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Gewerbegebieten Stellung. Derzeit wird eine stadtweite Strategie ausgearbeitet, die in Kürze den Gremien vorgelegt wird. Ein zentraler Bestandteil dieser Strategie ist die Netzwerkarbeit mit Akteuren aus der Wirtschaft, etwa der Wohnungswirtschaft oder dem Einzelhandel. Ziel ist es, die Nutzung privater Flächen für Ladevorgänge zu fördern, da Prognosen darauf hindeuten, dass die Mehrheit der Ladevorgänge für E-PKW künftig an Wohn- oder Arbeitsorten stattfinden wird. Damit soll der Bedarf an Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum reduziert werden.
Für Gewerbe- und Industriegebiete liegt aktuell keine detaillierte strategische Planung für öffentliche Ladeflächen vor, da städtische Parkflächen in diesen Bereichen kaum verfügbar sind. Außer in den Gebieten Hafen und Phoenix-West konnten keine nennenswerten Flächen im städtischen Besitz identifiziert werden. Für die Versorgung von E-LKW hat sich bislang nur eine Fläche im Hafen als geeignet erwiesen. Da Logistikunternehmen meist über eigene Flächen verfügen, ist der Bedarf an öffentlicher Infrastruktur für E-LKW derzeit nicht abschließend geklärt.
Aktuell sind 258 öffentlich zugängliche Ladesäulen in Gewerbe- und Industriegebieten registriert, wobei sich die Mehrheit auf Parkflächen des Einzelhandels befindet. Im Hafen-Bereich wird unter der Federführung des Stadtplanungs- und Bauordnungsamtes das Projekt „Ways2Work“ durchgeführt, um ein kooperatives Mobilitätsmanagement zu etablieren und den Bedarf an Ladeinfrastruktur zu ermitteln.
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Beratungsfolge
- 04.11.2026anstehend
- 03.11.2026anstehend
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