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Gemeinsamer Zusatz-/Ergänzungsantrag

Resolution Schienenpersonennahverkehr Dortmund - SPNV-Offensive für Dortmund – Bahnknoten stärken, Schienenausbau beschleunigen und Stadtentwicklung an der Schiene ausrichten

02436-26/2

🟢 Beschlossen 01.10.2026 · 7. Sitzung des Rates der Stadt · mehrheitlich beschlossen

✦ KI-Zusammenfassung

Die Fraktionen SPD, Bündnis 90/Die Grünen + Volt, Die Linke und die Tierschutzpartei haben im Ausschuss für Mobilität, Infrastruktur und Grün die Beratung und Beschlussfassung einer überarbeiteten Resolution zur Stärkung des Schienenpersonennahverkehrs in Dortmund beantragt. Der Beschlussvorschlag umfasst eine Resolution zur Stärkung des Bahnknotens Dortmund sowie ergänzende kommunale Beschlüsse.

Zentrale Forderungen des Antrags sind die Umsetzung der SPNV-Zielnetze 2032 und 2040, die Beschleunigung des RRX-Ausbaus sowie des Deutschlandtakts und die Sicherung der Planung und Finanzierung durch Bund und Land. Zudem sollen S-Bahn-Ausbauprojekte in Richtung Kamen und Hamm, die Konkretisierung der Station Kronprinzenstraße sowie weitere Stationen wie Dortmund-Im Spähenfelde und Dortmund-Technologiezentrum vorangetrieben werden. Für Phoenix West wird die Prüfung eines zusätzlichen Haltepunkts sowie alternativer Anbindungen unter Einbeziehung der H-Bahn-Perspektive nach 2040 gefordert.

Der Antrag fordert zudem den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr zur Umsetzung von Angebotsverbesserungen bei den Linien S1, S2 und S4 sowie zur Stärkung der S5 mit einem 30-Minuten-Takt bis Hagen und der Verlegung der Station Dortmund-Barop auf. Der Ausbau regionaler Verbindungen und des Nachtverkehrs am Wochenende wird ebenfalls angestrebt. Die DB InfraGO AG soll die Barrierefreiheit der Stationen, insbesondere Dortmund-Hörde, vorantreiben.

Als Begleitbeschluss soll die Verwaltung den Planungsgrundsatz „Transit-oriented Development“ bei Infrastrukturvorhaben anwenden, die Kronprinzenstraße als integriertes Projekt entwickeln und ein ÖPNV-Konzept für Phoenix West erarbeiten. Die Verwaltung wird beauftragt, Flächen für den Schienenausbau zu sichern, die Dortmunder Interessen gegenüber den beteiligten Verkehrs- und Planungsträgern zu vertreten und mindestens jährlich über den Projektfortschritt zu berichten.

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