Bürokratie zerstört Tradition – Warum muss der Lichtendorfer Martinsumzug ohne Pferd auskommen?
✦ KI-Zusammenfassung
Die AfD-Fraktion hat im Rahmen einer Anfrage zur Tagesordnung des Ausschusses für Bürgerdienste, öffentliche Ordnung, Anregungen und Beschwerden Fragen zum Lichtendorfer Martinsumzug der Kirchengemeinde St. Bonifatius gestellt. Hintergrund der Anfrage ist der Verzicht der Organisatoren auf die Teilnahme eines Pferdes am Umzug, was seit dem Jahr 2024 der Folge ist.
Laut der Anfrage führten verschärfte Vorschriften und die Notwendigkeit umfangreicher Sicherheitsnachweise dazu, dass die Organisatoren die Teilnahme eines Pferdes aufgrund des bürokratischen Aufwands und der Sicherheitsbedenken unterlassen haben. Die Fraktion verweist dabei auf lokale Presseberichte, wonach der Stadtverwaltung aus den vergangenen 50 Jahren keine Unfälle mit Pferden bei St. Martinsumzügen bekannt sind.
Die Fraktion bittet die Stadtverwaltung um die Beantwortung zweier Fragen. Zunächst wird nach den Gründen für die hohen bürokratischen Anforderungen an die Organisatoren gefragt, sofern eine geringe Gefahrenlage für Mensch und Tier bestehe. Des Weiteren wird angefragt, ob seitens der Verwaltung Bestrebungen zur Lockerung der Auflagen bestehen, um die Wiederaufnahme der Tradition mit einem Pferd zu ermöglichen. Die Vorlage ist für die Kenntnisnahme im Ausschuss vorgesehen.
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Beratungsfolge
- 29.09.2026kein Ergebnis hinterlegt
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