Unser Wasser schützen – Dortmund klimaresilient und wassersensibel weiterentwickeln
✦ KI-Zusammenfassung
Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN & Volt hat im Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen einen Zusatzantrag zur Weiterentwicklung eines klimaresilienten und wassersensiblen Wasserressourcenmanagements in Dortmund eingebracht.
Der Antrag sieht vor, dass die Verwaltung eine Strategie für ein nachhaltiges Grund- und Oberflächenwassermanagement erarbeitet oder bestehende Konzepte weiterentwickelt. Dabei sollen die Auswirkungen des Klimawandels auf die Wasserverfügbarkeit, die Grundwasserneubildung sowie die Gewässerqualität untersucht und Handlungsbedarfe unter Berücksichtigung der Nationalen Wasserstrategie des Bundes benannt werden. Zudem wird ein Ausbau des Netzes öffentlich zugänglicher Trinkwasserbrunnen beantragt, wobei die Identifizierung zusätzlicher Standorte in der Innenstadt und an hitzeexponierten Orten unter Berücksichtigung von Barrierefreiheit und Bedarfsgerechtigkeit erfolgen soll.
Ein weiterer Punkt des Antrags umfasst die Identifizierung von Potenzialen für eine dezentrale Regenwasserbewirtschaftung auf öffentlichen Flächen, etwa durch Zisternen oder Versickerungsanlagen. Die Verwaltung soll zudem einen Sachstandsbericht zur Umsetzung des Schwammstadtprinzips vorlegen, der den aktuellen Stand der Projekte, die Integration in städtische Planungen sowie bestehende Hemmnisse darstellt. Abschließend wird die Fortführung des Leitbilds einer pestizidfreien und nitratarmen Kommune gefordert. Hierzu soll die Verwaltung den Zustand des Grundwassers im Hinblick auf die Europäische Wasserrahmenrichtlinie bewerten und Möglichkeiten aufzeigen, den Einsatz chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel auf kommunalen Flächen sowie bei externen Dienstleistern zu reduzieren oder zu unterbinden.
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Beratungsfolge
- 16.09.2026eingebracht
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