Zaundurchlässe für Igel
✦ KI-Zusammenfassung
Die Fraktion Die Linke hat im Rahmen der Drucksache 30653-23 einen Antrag gestellt, der Maßnahmen zum Schutz der Igelpopulation in Dortmund vorsieht. Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, ob bei Einfriedungsarbeiten außerhalb des Innenstadtbereiches auf kommunalen Grundstücken, wie etwa bei Kitas, Grundschulen, Verwaltungsgebäuden oder Kleingartenanlagen, Durchlässe in Zaunanlagen eingeplant oder nachträglich eingefügt werden können. Konkret werden etwa zwei bis drei Durchlässe pro Grundstück mit einer Größe von circa 13 x 13 Zentimetern vorgeschlagen, um Igeln den Durchgang zu ermöglichen.
Zudem soll die Verwaltung untersuchen, ob auf kommunalen Grünflächen automatisierte Mähroboter zum Einsatz kommen und ob diese über eine Zeitschaltung verfügen, um Verletzungen nachtaktiver Tiere zu verhindern.
Die Begründung des Antrags führt an, dass der Rückgang der Igelpopulation unter anderem auf den Verlust von Lebensräumen zurückzuführen sei. Durch die zunehmende Gestaltung von Gärten und Grünanlagen fehle es den Tieren an Unterschlupf und Nahrung. Undurchlässige Zäune und Mauern würden die Tiere dazu zwingen, Straßen zu überqueren. Da Igel als Insektenfresser keine direkte Auswirkung auf den Anbau von Obst oder Gemüse haben, wird die Notwendigkeit einer Sensibilisierung für den Bau und die Instandhaltung von Zaunanlagen hervorgehoben.
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Dokumente
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Beratungsfolge
- 16.09.2026zur Kenntnis genommen
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