Reduktionsstrategie für Tierversuchsanlagen im Dortmunder Stadtgebiet
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung beantwortet im Rahmen einer Anfrage der Fraktion Bündnis90/Die Grünen + Volt den aktuellen Stand der Versuchstierhaltungen im Dortmunder Stadtgebiet. Aktuell gibt es drei aktive Einrichtungen mit Versuchstierhaltungen. Die Anzahl der Einrichtungen schwankte zwischen 2023 und 2026 zwischen drei und vier Betrieben.
Die Anzahl der eingesetzten Tiere, darunter Mäuse, Ratten und Krallenfrösche, verzeichnete im Zeitraum von 2023 bis 2025 einen Rückgang. Während im Jahr 2023 die Gesamtzahl der Tiere durch über 2.200 Mäuse geprägt war, sank dieser Wert im Jahr 2025 auf 640 Mäuse. Die Anzahl der tierschutzrechtlichen Kontrollen stieg von zwei Kontrollen in den Jahren 2023 und 2024 auf fünf Kontrollen im Jahr 2025 an. In den Jahren 2023 und 2024 wurden keine Verstöße festgestellt. Im Jahr 2025 wurden in einer Einrichtung Verstöße registriert, was zu einem Anhörungsverfahren bezüglich eines Widerrufs der Erlaubnis nach dem Tierschutzgesetz führte. In der Folge stellte diese Einrichtung ihren Betrieb in Dortmund ein.
Über Planungen zum Ausbau, zur Errichtung oder zur Schließung weiterer Einrichtungen liegen der Verwaltung derzeit keine Informationen vor. Die Anwendung des 3R-Prinzips zur Vermeidung, Reduzierung und Verbesserung von Tierversuchen wird bei der Beantragung von Vorhaben abgefragt und im Rahmen der Kontrollen durch die Veterinärverwaltung überprüft. Die Genehmigung der Anträge obliegt dem Landesamt für Verbraucherschutz und Ernährung NRW. Die Verwaltung weist darauf hin, dass die Förderung tierversuchsfreier Methoden bereits durch die thematische Einbindung im Rahmen der Kontrollen erfolgt.
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Beratungsfolge
- 29.09.2026kein Ergebnis hinterlegt
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