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Beschlussvorlage

Erster Quartalsbericht des Deponiesondervermögens der Stadt Dortmund für das Jahr 2026

01701-26

ℹ Zur Kenntnis genommen 21.05.2026 · 4. Sitzung des Ausschusses für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften · zur Kenntnis genommen

✦ KI-Zusammenfassung

Der erste Quartalsbericht 2026 des Deponiesondervermögens der Stadt Dortmund legt die wirtschaftliche Entwicklung sowie den Stand der Deponiebewirtschaftung an den Standorten Dortmund-Huckarde, Dortmund-Nordost und Dortmund-Grevel dar. Am Standort Dortmund-Huckarde werden im Kontext der Internationalen Gartenausstellung 2027 Maßnahmen wie der Bau einer Brücke, Aussichtsplattformen und die Aufwertung von Wegen durchgeführt. Bauliche Optimierungen am Deponiegasfassungssystem sind aufgrund zeitlicher Überschneidungen mit der IGA 2027 bis zum Jahr 2027 zurückgestellt. An der Deponie Dortmund-Nordost sind die Arbeiten am Basisabdichtungssystem im Bereich DK I abgeschlossen; zudem liegt eine Genehmigung für eine Freiflächenphotovoltaik mit Batteriespeicher vor.

Die wirtschaftliche Auswertung für das erste Quartal 2026 zeigt Umsatzerlöse von 750 TEuro gegenüber einem Planwert von 784 TEuro. Die Gesamtaufwände beliefen sich auf 3.382 TEuro, woraus ein anteiliges Jahresergebnis von 4.786 TEuro resultiert. Ein wesentlicher Bestandteil ist die Zuführung zur Deponienachsorgerückstellung in Höhe von 488 TEuro, basierend auf einer prognostizierten Inflationsrate von 1,87 %. Die Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen stiegen auf 2.689 TEuro. Die Bilanzsumme der Aktiva beläuft sich auf 254.421 TEuro, wobei Finanzanlagen und Ausleihungen an Kreditinstitute die Positionen prägen. Das Eigenkapital beträgt 54.294 TEuro.

Im Rahmen des Altschuldenentlastungsgesetzes NRW übernimmt das Land Nordrhein-Westfalen zwei Kreditverträge der Stadt Dortmund in Höhe von jeweils 30,0 Mio. €. Die Passivseite weist Rückstellungen für die Sanierung und Rekultivierung in Höhe von 200,1 Mio. € aus. Für das Jahr 2026 wird ein Jahresüberschuss erwartet. Ein neues Rückstellungsgutachten soll für 2026 in Auftrag gegeben werden; die entsprechenden Ausschreibungen sind im Gange. Die Beschlussvorlage sieht vor, dass die zuständigen Ausschüsse den Bericht zur Kenntnis nehmen.

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