Klimaschutz als Gesundheitsschutz – kommunale Konsequenzen für Dortmund
✦ KI-Zusammenfassung
Im Rahmen einer Anfrage an den Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen wird die Verwaltung um eine Stellungnahme zum Zusammenhang zwischen Klimaschutz und Gesundheitsschutz gebeten. Die Anfrage bezieht sich auf die Notwendigkeit, Klimaschutzmaßnahmen als präventiven Gesundheitsschutz zu verstehen, da Erderwärmung und der Verlust an biologischer Vielfalt Risiken für die menschliche Gesundheit bergen. Dabei wird insbesondere auf die Gefahren durch zunehmende Hitzeereignisse in städtischen Gebieten mit hoher Bebauungsdichte und Flächenversiegelung hingewiesen.
Die Fragestellerin bittet die Verwaltung um Auskunft darüber, welche konkreten Maßnahmen, wie etwa Hitzeaktionspläne, die Förderung von Stadtgrün, Entsiegelungen oder die Luftreinhaltung, derzeit in Dortmund verfolgt werden. Zudem wird gefragt, inwieweit die gesundheitlichen Auswirkungen der Klimaveränderungen bei entsprechenden Maßnahmen systematisch erfasst werden und welche zusätzlichen präventiven Schritte zur Reduzierung von Hitzebelastungen für notwendig erachtet werden.
Des Weiteren wird die Frage nach der sozialen Gerechtigkeit der Klimaschutzmaßnahmen sowie der künftigen Kommunikation dieser Maßnahmen unter dem Aspekt der Gesundheit gestellt. Die Anfrage thematisiert zudem die Notwendigkeit einer verstärkten ressortübergreifenden Koordination und prüft, ob die Einrichtung einer neuen Steuerungsstruktur, etwa eines Krisenstabs, zur Beschleunigung der Maßnahmen sinnvoll ist. Abschließend wird vorgeschlagen, eine gemeinsame Sondersitzung der zuständigen Ausschüsse für Soziales, Arbeit und Gesundheit sowie für Klimaschutz, Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen einzuberufen, um eine kommunale Strategie zum Klima- und Gesundheitsschutz weiterzuentwickeln.
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Beratungsfolge
- 06.05.2026zur Kenntnis genommen
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