Versorgungslage der ambulanten kinderärztlichen Versorgung in Dortmund
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Beantwortung von Anfragen der BVT-Gruppe Bündnis für Vielfalt und Toleranz befasst sich mit der ambulanten kinderärztlichen Versorgung in Dortmund. Die Verwaltung stellt klar, dass Themen wie die Niederlassung von Kinderärzten, Praxissitze, Wartezeiten, Nachfolgeregelungen sowie die Finanzierungssituation nicht in den Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes fallen. Gemäß der Zulassungsverordnung für Vertragsärzte liegen diese Aspekte im Verantwortungsbereich der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL).
Das Gesundheitsamt hat über seinen kinder- und jugendärztlichen Dienst die Versorgungsproblematik identifiziert. In Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales sowie der KVWL wurde ein zusätzlicher überplanmäßiger Kassensitz für einen Facharzt für Kinderheilkunde eingerichtet, der seit Mitte des Jahres 2025 vakant ist. Um die Besetzung dieses Sitzes in der Nordstadt zu fördern, fand Ende des Vorjahres ein Erstgespräch zwischen dem Gesundheitsamt, dem Dezernat 5 und der KVWL statt. Die Stadt ist gesetzlich daran gehindert, finanzielle Unterstützung für die Niederlassung von Fachärzten zu leisten, pflegt jedoch einen Austausch mit den beteiligten Akteuren.
Die Einrichtung eines Kindergesundheitszentrums ist aufgrund der aktuellen Haushaltslage und des auslaufenden Paktes für den Öffentlichen Gesundheitsdienst derzeit nicht vorgesehen. Die Förderung der Kindergesundheit erfolgt stattdessen über den Gesundheitskiosk, zu dessen Tätigkeit in der Nordstadt im zweiten Quartal ein Bericht vorgelegt wird.
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Beratungsfolge
- 26.03.2026zur Kenntnis genommen
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