WHO-Netzwerk „Age-friendly Cities and Communities“
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat in einer Stellungnahme auf die Fragen der SPD-Fraktion zum WHO-Netzwerk „Age-friendly Cities and Communities“ reagiert. Ein Beitritt zum internationalen Netzwerk wird zum aktuellen Zeitpunkt nicht angestrebt.
Die Fachverwaltung gibt an, dass das Netzwerk sowie die damit verbundenen fachlichen Instrumente der Stadtverwaltung bereits bekannt sind und in fachlichen Überlegungen berücksichtigt werden. Die Bewertung des Instruments als potenzielle Option für Kommunen wird geteilt. Ein Beitritt ist jedoch an einen vierstufigen, iterativen Prozess gebunden, der die Beteiligung von Stakeholdern sowie die Entwicklung einer Strategie vorsieht.
Die Stadt Dortmund führt seit 2016 mit dem Ratsbeschluss „Altersgerechte Stadt im Lichte des demografischen Wandels“ einen eigenen Prozess durch, der wesentliche Elemente des WHO-Verfahrens beinhaltet. Der Abschlussbericht zu diesem städtischen Prozess, der einen Maßnahmenplan umfasst, wird derzeit überarbeitet und soll im laufenden Jahr verwaltungsintern abgestimmt werden.
Ein sofortiger Beitritt zum WHO-Netzwerk wird als nicht zielführend eingestuft, da dies einen Parallelprozess zur bestehenden städtischen Strategie bedeuten würde. Zudem wird ein Beitritt aus Ressourcengründen derzeit als nicht leistbar bezeichnet, da die Mitgliedschaft an verbindliche Aufgaben gekoppelt ist. Der anstehende Abschlussbericht zur altersgerechten Stadt soll jedoch eine Prüfung des Beitritts zum WHO-Netzwerk als Teil der Maßnahmen beinhalten.
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Beratungsfolge
- 03.03.2026zur Kenntnis genommen
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