Ethno-Medizinisches Gesundheitszentrum
✦ KI-Zusammenfassung
Die Stellungnahme des Gesundheitsamtes zur Vorlage 02386-26/2 dokumentiert die vergangenen und aktuellen Maßnahmen zur Gesundheitsförderung in Dortmund. Rückblickend werden die Arbeit des Ethno-Medizinischen Zentrums sowie das Projekt „Muttersprachliche Elternbegleiter*innen für Kindergesundheit“, das von 2006 bis 2009 lief, angeführt. In diesem Zeitraum wurden über 150 Angebote durchgeführt, die rund 2.500 Eltern erreichten. Zudem wird das Programm „Gesundheitsförderung in Willkommensklassen“ zwischen 2015 und 2023 thematisiert. Aktuelle Schwerpunkte der Verwaltung liegen auf der Bereitstellung mehrsprachiger Informationen über digitale Pinnwände sowie der Mitwirkung in der Fachgruppe Gesundheit des Netzwerks Neuzuwanderung. Dabei werden Bedarfe in den Bereichen Gesundheitskompetenz, Zugang zur medizinischen Versorgung sowie bei Themen wie Zahngesundheit und Übergewicht identifiziert.
Im Rahmen des Dortmunder Kindergesundheitsziels wird die Schaffung gesunder Lebensbedingungen durch niedrigschwellige Angebote angestrebt. Ein im Mai 2024 beschlossener Pilot-Gesundheitskiosk im Stadtbezirk Innenstadt-Nord wurde durch eine Entscheidung des Verwaltungsvorstands vom Juli 2026 verstetigt. Der Gesundheitskiosk arbeitet mit Wohlfahrtsverbänden und Migrantenselbstorganisationen wie Train of Hope zusammen, wobei die Finanzierung durch Krankenkassen aufgrund des Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetzes entfallen ist. Um Doppelstrukturen zu vermeiden, setzt das Gesundheitsamt auf die Nutzung bestehender Angebote wie der Clearingstelle Gesundheit oder Sprechstunden für nicht krankenversicherte Menschen. Die Strategie konzentriert sich auf Vernetzung und Informationsbereitstellung, etwa über die Integreat-App, statt auf personell aufwendige Einzelprojekte. Die Vorlage dient der Kenntnahme in den Ausschüssen für Chancengerechtigkeit und Integration sowie für Soziales, Arbeit und Gesundheit.
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Beratungsfolge
- 03.11.2026anstehend
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