Städtisch finanziertes Silvesterfeuerwerk in Dortmund
✦ KI-Zusammenfassung
Die Fraktion Die Linke & Tierschutzpartei hat einen Antrag zur Tagesordnung des Rats der Stadt Dortmund vorgelegt, der die künftige Finanzierung von Silvesterfeuerwerken durch die Stadt regeln soll. Im Zentrum des Antrags steht die Forderung, dass die Stadt Dortmund ab dem Jahreswechsel 2026/2027 keine städtischen Mittel mehr für die Finanzierung, Beauftragung oder Durchführung von Silvesterfeuerwerken einsetzt. Dies soll insbesondere ein zentrales Höhenfeuerwerk auf dem Friedensplatz ausschließen.
Der Antrag umfasst zudem die Vorgabe, dass auch städtische Eigenbetriebe und eigenbetriebsähnliche Einrichtungen, wie die Sport- und Freizeitbetriebe Dortmund sowie der Westfalenpark, keine Feuerwerke aus eigenen Mitteln veranstalten oder beauftragen dürfen, sofern keine gesetzlichen oder satzungsrechtlichen Verpflichtungen entgegenstehen. Die Vertreter der Stadt in Organen städtisch beherrschter Unternehmen sollen an diesen Beschluss gebunden werden. Für die Stadt und ihre zugeordneten Einrichtungen sollen keine neuen vertraglichen Verpflichtungen für Feuerwerke ab dem Jahreswechsel 2026/2027 eingegangen werden. Bestehende Verpflichtungen sollen der Verwaltung zur Prüfung vorgelegt werden.
Zusätzlich fordert die Fraktion eine detaillierte Kostenaufstellung des Feuerwerks aus dem Jahreswechsel 2025/2026, einschließlich der Ausgaben für Planung, Sicherheit und Brandschutz. Während eine Silvesterveranstaltung ohne Feuerwerk weiterhin möglich bleibt, bedarf die Finanzierung von Alternativen, wie etwa einer Drohnenshow, einer gesonderten Entscheidung. Als Begründung führt der Antrag die finanzielle Situation der Stadt sowie Umwelt- und Klimaschutzgründe an.
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Beratungsfolge
- 01.10.2026zurückgezogen
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