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Stellungnahme der Verwaltung

Städtische Maßnahmen während der Extremwetterlage im Juni

02648-26/1

ℹ Zur Kenntnis genommen 01.10.2026 · 7. Sitzung des Rates der Stadt · zur Kenntnis genommen

✦ KI-Zusammenfassung

Die vorliegende Stellungnahme der Verwaltung zur Vorlagennummer 02648-26/1 dokumentiert die städtischen Maßnahmen während der Extremwetterlage im Juni 2026. Im Bereich Feuerwehr und Rettungsdienst wurden zwischen dem 25.06. und 28.06.2026 zusätzliche Rettungsmittel von Hilfsorganisationen sowie der Firma Falck eingesetzt. Die Einsatzzahlen stiegen im Vergleich zum Durchschnitt des Vorjahres an: Die Einsätze von Rettungswagen erhöhten sich von 338 auf 1.350, Notarzteinsatzfahrzeuge von 67 auf 268 und Krankentransporte von 144 auf 574. Auch die Feuerwehreinsätze und technischen Hilfeleistungen verzeichneten Zuwächse. Im Zeitraum vom 25. bis 30. Juni 2026 wurden 248 Sterbefälle beurkundet, während der Durchschnitt bei 103 Fällen liegt. Das Standesamt stellt fest, dass ein zeitlicher Zusammenhang zwischen den Sterbefällen und der Wetterlage besteht, eine direkte Kausalität jedoch aufgrund fehlender Angaben zur Todesursache nicht ableitbar ist.

Im Bildungs- und Sozialbereich wurden Maßnahmen wie Gleitzeit, mobile Arbeit und variable Unterrichtsgestaltung umgesetzt. Die FABIDO implementierte Hitzeschutzmaßnahmen, während die Heimaufsicht Regelprüfungen aussetzte, um Personal zu entlasten. Das Sozialamt stellte über ein Hitzetelefon und kostenloses Trinkwasser in Seniorenbüros sowie Wasserabgaben in der Obdachlosenhilfe Unterstützung bereit.

Das Gesundheitsamt informiert im Rahmen des Hitzeaktionsplans über Klimafolgen und nutzt ein digitales Klimamessnetz sowie eine „Kühle Orte Karte“. Zur Hitzeminderung wurden Trinkbrunnen in städtischen Einrichtungen installiert. Eine Ausweitung weiterer Maßnahmen, wie etwa Cooling Center, ist aufgrund fehlender finanzieller Mittel derzeit nicht möglich. Die Verwaltung prüft die Entwicklung spezifischerer Bewertungskriterien für Einsatzlagen und arbeitet am Bevölkerungsschutzbedarfsplan, um die städtische Resilienz zu stärken.

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