Sachstand Familien-Karte
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat in einer Stellungnahme den Sachstand zur Einführung einer Familienkarte in Dortmund dargelegt. Die Prüfung erfolgte auf Anfrage der CDU-Fraktion sowie der Fraktion B90/Die Grünen und untersuchte die Möglichkeiten einer eigenständigen Familienkarte oder einer Zusammenführung mit der bestehenden Dortmund-Karte.
Nach fachlicher Prüfung wird eine Zusammenführung beider Modelle nicht empfohlen. Während die Dortmund-Karte als sozialpolitisches Instrument gezielt einkommensschwache Haushalte unterstützt, verfolgt eine Familienkarte als familienpolitisches Instrument das Ziel der allgemeinen Stadtentwicklung und Familienfreundlichkeit für alle Haushalte. Eine Vermischung der Systeme würde den sozialpolitischen Charakter der Dortmund-Karte verändern.
Die technische Grundlage für eine künftige Umsetzung wird durch ein neues, modulares digitales Kartensystem des Sozialamtes geschaffen. Dieses System soll zunächst die Digitalisierung der Dortmund-Karte sowie des Bildungs- und Teilhabepaketes ermöglichen; eine spätere Integration weiterer Module, wie etwa einer Familienkarte, ist technisch vorgesehen.
Die Einführung einer eigenständigen Familienkarte ist rechtlich als umsetzbar bewertet worden. Die Umsetzung würde primär auf Kooperationen mit privaten Anbietern basieren. Die Verwaltung weist jedoch darauf hin, dass für den dauerhaften Betrieb eine zusätzliche Vollzeitstelle im Jugendamt sowie weitere Sachmittel für die Öffentlichkeitsarbeit und Administration erforderlich wären, die nach aktueller Haushaltslage nicht aus bestehenden Mitteln gedeckt werden können. Eine Entscheidung über die Realisierung kann daher zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.
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Beratungsfolge
- 07.10.2026kein Ergebnis hinterlegt
- 15.09.2026zur Kenntnis genommen
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