Stadtentwässerung im Bereich Westfalenhallen und Strobelallee, hier: Stellungnahme der Verwaltung
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Die Verwaltung der Stadtentwässerung Dortmund hat im Rahmen einer Stellungnahme zur Situation der Stadtentwässerung im Bereich der Strobelallee und der Westfalenhallen Informationen zum geplanten Messe-Neubau vorgelegt. Hintergrund der Anfrage der Fraktion GRÜNE & Volt ist die Frage, wie die Entwässerung bei Starkregenereignissen sowie die Nutzung von Regenwasser für die Grünpflege gestaltet wird, da durch die Erweiterung der Westfalenhallen neue versiegelte Flächen entstehen.
Die Stadtentwässerung Dortmund hat den Anschluss an den städtischen Mischwasserkanal in der Strobelallee bereits genehmigt, wobei eine Einleitbeschränkung von 100 Litern pro Sekunde festgelegt wurde. Aufgrund der abflusswirksamen Flächen von über 800 m² ist ein Überflutungsnachweis erforderlich. Um die Einleitgrenzen einzuhalten, müssen Rückhalteräume mit einem Volumen von 1.240 m³ geschaffen werden. Diese sollen aufgrund der räumlichen Gegebenheiten als unterirdische Behälter und Stauraumkanal realisiert werden. Eine Umsetzung von Retentionsdächern ist laut Angaben der Antragsteller aus Gründen der Hallenstatik nicht möglich.
Eine Nutzung des Regenwassers für die Bewässerung von Grünflächen oder zur Reinigung von Außenbereichen ist in den geplanten Rückhalteräumen nicht vorgesehen, da diese nach Regenereignissen vollständig entleert werden müssen. Für eine solche Nutzung wären zusätzliche Zisternen erforderlich. Der Grundstückseigentümer hat bisher keine entsprechenden Anlagen für die Speicherung von Regenwasser eingeplant.
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Beratungsfolge
- 03.11.2026anstehend
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