Programm/Stellen für Begabtenförderung in Dortmund
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat im Rahmen einer Stellungnahme auf eine Anfrage der CDU-Fraktion zum Thema Programme und Stellen für die Begabtenförderung in Dortmund reagiert. Die Schulpsychologische Beratungsstelle (SPBS) führt dazu aus, dass eine gezielte Förderung Hochbegabter ein Bestandteil der Bildungs- und Chancengerechtigkeitspolitik sei. Dabei wird zwischen Hochbegabung (IQ ≥ 130), besonderem Leistungsvermögen und Talenten unterschieden. In Dortmund wird die Anzahl hochbegabter Schülerinnen und Schüler an Schulen (ohne Berufs- und Weiterbildungskollegs) auf etwa 1.400 Personen geschätzt.
Aktuell existiert in der Stadt keine spezialisierte, kostenlose und wissenschaftlich fundierte Beratungsstelle für Hochbegabung. Die Verwaltung führt bestehende Angebote auf, darunter die Arbeit der SPBS, Programme der TU Dortmund, das ZdI-Netzwerk sowie spezifische Schulprojekte und Selbsthilfegruppen. Überregionale Möglichkeiten werden durch die Bezirksregierung Arnsberg, das Netzwerk „Zukunftsschulen NRW“ oder die KARG-Stiftung bereitgestellt. Private Anbieter bieten Diagnostik und Beratung gegen Gebühr an.
Hinsichtlich der Testung kognitiver Fähigkeiten wird erläutert, dass eine kostenfreie Testung bei fehlender gesundheitlicher Relevanz bisher kaum möglich ist; eine Übernahme der Kosten durch die öffentliche Hand oder Krankenkassen erfolgt primär bei begründeten psychischen Belastungen. Die Verwaltung sieht Handlungsbedarf bei der bedarfsgerechten Förderung und betont, dass differenzierte Lernumgebungen von der Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal sowie geeigneten räumlichen und materiellen Bedingungen an den Schulen abhängen.
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Beratungsfolge
- 13.05.2026zur Kenntnis genommen
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