Integrierte Berichtswesen Kinderschutz „von der Prävention zur Intervention“
✦ KI-Zusammenfassung
Die Beschlussvorlage 01485-26 des Jugendamtes sieht vor, dass der Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie das integrierte Berichtswesen Kinderschutz mit dem Titel „von der Prävention zur Intervention“ zur Kenntnis nimmt. Ziel dieses Berichtswesens ist es, eine strukturelle Grundlage für die Transparenz über die Wirksamkeit, die Zielerreichung und den Ressourceneinsatz im Bereich des Kinderschutzes zu schaffen.
Das System soll eine datenbasierte Gesamtsteuerung ermöglichen, indem es Prävention und Intervention in einer integrierten Betrachtung zusammenführt. Dabei werden die Qualitätsentwicklung, die Netzwerkstrukturen sowie die Personalentwicklung in einer gemeinsamen Steuerungsperspektive verknüpft. Die Fachbereichsleitung soll dadurch eine Entscheidungsgrundlage für die Steuerung der Maßnahmen erhalten.
Durch eine altersdifferenzierte Analyse entlang der Lebensbiografie junger Menschen sollen Versorgungslücken frühzeitig identifiziert und Bedarfe präzisiert werden. Zudem dient das Berichtswesen dazu, die Verwendung der finanziellen Mittel von Bund, Land und Kommune transparent darzustellen. Ein weiterer Aspekt ist die systematische Abbildung von Qualifizierungsmaßnahmen gemäß den gesetzlichen Anforderungen des Landeskinderschutzgesetzes. Abweichungen von den gesetzten Zielen sollen transparent ausgewiesen und durch konkrete Steuerungsvereinbarungen hinterlegt werden. Mit der Einführung des Berichtswesens soll der strategische Anspruch des Jugendamtes zur Gewährleistung des Kinderschutzes operationalisiert werden. Es entstehen durch die Maßnahme keine personellen, finanziellen oder klimarelevanten Auswirkungen, und es werden keine zusätzlichen Fördermittel benötigt.
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Dokumente
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Beratungsfolge
- 22.04.2026zur Kenntnis genommen
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