Energiebericht 2024 | Anfrage des sB Blank
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Beantwortung einer Anfrage aus dem Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften erläutert Details zum Energiebericht 2024 der Stadt Dortmund. Die zuständige Fachabteilung bestätigt, dass ein Differenzbetrag von 1.570 MWh an Strom überwiegend in städtischen Liegenschaften verbraucht wird. Dieser Wert resultiert aus der bilanziellen Volleinspeisung von Photovoltaikanlagen externer Investoren im Rahmen des Solardachpools sowie von Anlagen von Fördervereinen. Bei der Betrachtung des PV-Stroms werden sämtliche an den Liegenschaften erzeugten Mengen einbezogen, wobei der Strompreis für diesen Bezug dem Preis des Stromliefervertrages der DEW21 entspricht. Für die älteren Anlagen des Solardachpools werden vor Ablauf der Dachnutzungsverträge Zustandsprüfungen sowie Potenzialanalysen durch externe Fachplaner durchgeführt. Eine Entscheidung über eine etwaige Übernahme dieser Anlagen durch die Stadt erfolgt nach Prüfung der Wirtschaftlichkeit und der strategischen Ausrichtung.
Hinsichtlich der Energietarife wird darauf hingewiesen, dass eine pauschale Aufschlüsselung aufgrund von jährlichen Anpassungen und tagespreisabhängigen Entwicklungen nicht möglich ist. Die Wärmeversorgung städtischer Gebäude erfolgt zu einem erheblichen Teil über Wärmelieferverträge, deren Preise viermal jährlich auf Basis börsennotierter Werte angepasst werden. Als Orientierungswerte für das Jahr 2024 werden Preise für Heizöl, Erdgas, Nahwärme, Fernwärme, Holzpellets und Wärmepumpen angeführt. Eine Prognose der zukünftigen Kostenentwicklung wird als nicht möglich bezeichnet, da diese von Faktoren wie dem Energieverbrauch, den Marktpreisen und gesetzlichen Abgaben abhängt. Die Erreichung der Klimaneutralität im Gebäudesektor erfordert laut Verwaltung neben der Umstellung der Energiearten auch umfangreiche energetische Sanierungen des Gebäudebestands.
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Beratungsfolge
- 21.05.2026zur Kenntnis genommen
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