Keine Uran- Castor-Transporte durch Dortmund
✦ KI-Zusammenfassung
Mit dem Zusatzantrag 01152-26/1 der Fraktion Die Linke und Tierschutzpartei wird eine Empfehlung an den Rat der Stadt Dortmund vorgelegt, Transporte von radioaktiven Stoffen durch das Stadtgebiet abzulehnen. Der Antrag fordert die Ablehnung jeglicher Transporte von Uranhexafluorid (UF₆) zur oder von der Urananreicherungsanlage Gronau sowie die Ablehnung geplanter Castor-Transporte mit hochradioaktivem Atommüll vom Forschungszentrum Jülich und vom Forschungsreaktor Garching in das Brennelemente-Zwischenlager Ahaus. Dies schließt Streckenführungen über die Autobahnen A1, Alaus und A45 ausdrücklich ein.
Die Antragstellerin bittet den Rat, die Stadtverwaltung zu beauftragen, die Firma Urenco in Gronau sowie die zuständigen Bundesbehörden aufzufordern, Urantransporte im näheren Umfeld von Dortmund dauerhaft auszuschließen. Zudem soll die Stadtverwaltung gegenüber der Landesregierung Nordrhein-Westfalen und der Bundesregierung auf die Einstellung von Urantransporten und den Verzicht auf Castor-Transporte hinwirken, um stattdessen dezentrale Lagerlösungen an den bisherigen Standorten umzusetzen.
Der Antrag bekennt sich zudem zu einem vollständigen Atomausstieg und fordert die Stilllegung der Urananreicherungsanlage Gronau, der Brennelementefabrik Lingen sowie des Forschungsreaktors Garching, um die Erzeugung weiteren radioaktiven Abfalls zu verhindern. Als Begründung führt die Fraktion Sicherheitsrisiken durch die Stoffeigenschaften von Uranhexafluorid, potenzielle Gefahren durch Sabotage oder Terror sowie die Belastung der Verkehrsinfrastruktur an.
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Dokumente
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Beratungsfolge
- 11.03.2026mehrheitlich abgelehnt
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